Tabak und Karies
Tabakkonsum schwächt das Immunsystem der Mundhöhle. Im Speichel von Rauchern finden sich hohe Konzentrationen krebserzeugender Bakterien.Studien mit Jugendlichen belegen: je mehr jemand raucht, umso anfälliger für Karies wird er. Nichtraucher leiden auch seltener an Wurzelkaries als Raucher. Bei Jung und Alt zeigt sich, dass Raucher mehr Löcher haben als Nichtraucher. Und über siebzigjährige Raucherinnen und Raucher riskieren eher, ihre Zähne zu verlieren. Kurz: Raucher haben öfters Karies als Nichtraucher.
Tabak und Parodontitis
Wer raucht, leidet vermehrt unter Zahnfleischerkrankung (Parodontitis). Und bei Rauchern ist es schwieriger, eine Parodontitis zu behandeln: Rückfälle und Komplikationen treten häufiger auf. Für eine erfolgreiche Behandlung der Parodontitis ist es wichtig, mit dem Rauchen aufzuhören. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das Rauchen das Auftreten von Zahnfleischtaschen begünstigt, das Zahnbett schwächt, die Bildung von Zahnstein fördert und Zahnfleischschwund verstärkt. |